Für jede Mittelschule wird ein Lerndesigner an der Pädagogischen Hochschule nach den neuesten Erkenntnissen der Lernforschung ausgebildet, der die Lehrkräfte an seiner Schule mit den neuen Lehr- und Lernformen vertraut macht und sie bei deren Umsetzung unterstützt. Konkret geht es dabei um das schon erwähnte Unterrichten im Team, offenes Lernen und Freiarbeit, Vernetzung von Unterrichtsfächern, Fächer übergreifender und themenzentrierter Unterricht sowie entdeckendes und forschendes Lernen.

Ausgehend von der kindlichen Neugier und von den individuellen Stärken wird jedes Kind seinem persönlichen Lernpotential entsprechend gefördert und gefordert. Begabte Schüler werden extra gefordert und können ihre Fähigkeiten voll entfalten und Schüler mit Leistungsschwächen bekommen die erforderliche Unterstützung, damit auch sie Erfolgserlebnisse haben.

Es hat sich gezeigt, dass das Konzept der Mittelschule gelingt, weil Schüler/innen und Lehrkräfte mit Freude und Begeisterung zusammenarbeiten und weil der Unterricht mit neuen Lehr- und Lernformen für die Kinder interessanter und spannender ist, als er früher war. Es ist ein neuer Zugang zum Lernen, der ausgehend von den Stärken und Talenten der Schüler jedem einzelnen zu Erfolgserlebnissen verhilft, sowie der besonders wertschätzende Umgang mit den Kindern, was zu starken persönlichen Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern und zu einem hohen Motivationsgrad auf beiden Seiten führt. Schule macht einfach wieder mehr Spaß – und das tut besonders gut!

Gemäß dem Motto der Schule „Stärken erkennen und fördern“ werden an der Neuen Mittelschule Eggersdorf zwei Ausbildungswege und drei Schwerpunkte angeboten, die sehr gezielt auf die unterschiedlichen Begabungen und Interessen der SchülerInnen abgestimmt sind. Wer sich an den Stärken der Kinder orientiert, steigert damit gleichzeitig deren Lernmotivation und Selbstbewusstsein, wodurch wichtige Schlüsselqualifikationen wie Selbst- und Sachkompetenz entwickelt werden.

In der Notebookklasse erfolgt computerunterstützter Unterricht in allen Haupt- und Realienfächern bei einem notebookfreien Tag pro Woche.

Auch in der Standardklasse haben die SchülerInnen Informatikunterricht in modernsten Computerräumen und Einsatz von iPads.

Notebook- und Standardklasse haben gemeinsam

•    Tastaturschreiben in der 1. Klasse

•    Informatik von der 1. bis 4. Klasse

•    Wahlweise Ausbildung zur Ablegung der ECDL-Prüfung (Europäischer Computerführerschein)

•    Alternative Schwerpunkte ab der 3. Klasse: Sprachen, Praxisorientierung, Informatik

•    English-Native-Speaker

•    Teamteaching und Binnendifferenzierung im Klassenverband

•    Freiarbeit im Klassenverband sowie klassenübergreifend auf einer Schulstufe

•    Beurteilung: Standard AHS bzw. Standard ab der 2. Klasse

•    Gezielte Begabungsförderung mit der Teilnahme an bundesweiten Vergleichstests, wie am Pangea Test (M),

     an der Big Challenge (E) und dem Salzburger Lesescreening etc. (D)

•    Vorbereitung (in der 4. Klasse in den Haupgegenständen) auf weiterführende Schulen (Training und Anwendungen von Lerntechniken)